Verkaufspreis einer Immobilie nachvollziehbar bestimmen

Verkaufspreis aus Vergleichsdaten, Zustand, Vermietung und WEG-Unterlagen ableiten. Was Bodenrichtwerte aussagen und was nicht.

Redaktion: HomesInGermanyAktualisiert:

Kurz erklärt

Ein belastbarer Angebotspreis braucht vergleichbare Objekte, einen Bewertungsstichtag und dokumentierte Zu- oder Abschläge. Angebotspreise aus Portalen sind keine nachgewiesenen Kaufpreise. Ein Bodenrichtwert beschreibt den Boden und ersetzt keine Bewertung der gesamten bebauten Immobilie.

Passende Vergleichsdaten wählen

Vergleichen Sie möglichst ähnliche Lage, Objektart, Größe, Baujahr, Zustand und Nutzung. Eine vermietete Wohnung und ein bezugsfreies Haus sind keine direkten Vergleichsobjekte. Regionale Gutachterausschüsse veröffentlichen Marktdaten; prüfen Sie Bezugsjahr, Teilmarkt und Fallzahl, bevor Sie einen Durchschnitt auf Ihr Objekt übertragen.

Anpassungen und Preisstrategie dokumentieren

Erfassen Sie energetischen Zustand, Modernisierungsbedarf, Rechte Dritter und bei Wohnungen Rücklagen oder Sonderumlagen. Halten Sie fest, welche Kosten belegt und welche nur geschätzt sind. Legen Sie einen begründeten Preisrahmen fest und prüfen Sie nach der Vermarktung qualifizierte Rückmeldungen. Eine Maklereinschätzung ersetzt kein förmliches Verkehrswertgutachten, wenn ein solches benötigt wird.

Quellen und weiterführende Informationen

Allgemeine Informationen. Rechtliche und steuerliche Fragen hängen vom Einzelfall ab; klären Sie diese mit Ihrem Notar oder Steuerberater.

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